Im Streit über die Wehrpflicht fordern führende Grünen-Politiker und -Politikerinnen auch aus Hamburg ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr für junge Menschen unter 28 Jahren. Dabei soll es neben dem Wehrdienst auch Einsatzmöglichkeiten im sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich geben.



Kann man ja politisch gestalten, oder was spricht dagegen? Ich hab meinen Dienst in einer kulturellen Einrichtung getan, die Arbeitszeit die da reingeflossen ist hätte die Einrichtung sonst einfach nicht zur Verfügung gehabt.
Weil wir es dann nicht mehr einführen müssten, weil am Ende immer jemand profitiert, sobald in einer kapitalistischen Organisation gearbeitet wird. Blieben nur noch einige Vereine übrig und die suchen in der Regel eher Leute mit den gleichen Überzeugungen.
Ich finde dass es schon arg ist in Deutschland von einer reinen Marktwirtschaft zu sprechen. Ich glaube es gibt wirklich genügend sinnvolle Stellen sowohl öffentlich als auch Zivilgesellschaftlich die unterstützenswert sind und die Bandbreite lässt zu dass jeder irgendwas findet was irgendwie passt. Und dass alle Vereine ideologisch sind stimmt einfach nicht (Sportvereine, Musikvereine, Töpfervereine, Kulturvereine, Vereine die Mobilität für eingeschränkte Personen anbieten …)